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JHV2014

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Michelstadt

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Michelstadt unter Leitung von Stadtbrandinspektor und 1. Vorsitzenden Gerd Beller. In seinem Tätigkeitsbericht zeichnete der Stadtbrandinspektor und 1. Vorsitzende ein insgesamt positives Bild der Wehr in der größten Stadt des Odenwaldkreises. Die Einsatzabteilung ist bei 243 Einsätzen gefordert worden. Neben 25 Brandeinsätzen, 138 Hilfeleistungen, 18 Fehlalarme, 53 Brandsicherheitsdienste, 8 Brandschutzerziehungen und 1 Brandschutzaufklärung. Hervorzuheben war ein Wohnungsbrand in Michelstadt und der Brand eines Gartenhauses in Würzberg.

Im Rahmen der überörtlichen Aufgabenwahrnehmung insbesondere durch den Gefahrgutzug, Gefahrstoffmesskomponente, die Drehleiter und Großtanklöschfahrzeuge waren Einsätze bei einem Wohnhausbrand in Brombachtal und zwei Tankwagenunfälle ebenfalls in Brombachtal. Im Rahmen der nachbarlichen und überörtlichen Hilfe wurden Kollegen in Breuberg und Brensbach unterstützt. Für Einsätze wurden insgesamt 1960 Stunden aufgewendet.

96 Lehrgangs- und Seminarteilnahmen waren zu verzeichnen, bei denen sich die 70 Aktiven der Einsatzabteilung, darunter sieben Frauen, fort- und weitergebildet haben. Zur Michelstädter Wehr gehören noch 24 Jugendliche bei der Jugendfeuerwehr, 21 Kinder in der Minifeuerwehr, 15 Mitglieder beim Spielmannszug und 13 Personen in der Ehren- und Altersabteilung. Insgesamt hat die Michelstädter Kernstadtwehr 143 Aktive, davon 21 Mädchen und Frauen, in fünf Abteilungen.

Stadtbrandinspektor Gerd Beller berichtete über 50 Übungs-, Unterrichts- und Ausbildungsveranstaltungen. Darunter zwei Gemeinschaftsübungen mit Stadtteil-Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und dem Deutschen-Roten-Kreuz.

Der Einsatzstellenfunk wurde nach Anschaffung digitaler Geräte umgestellt. Nach der Beschaffung und dem Einbau der Fahrzeugfunkanlagen soll ab dem 2. Quartal der komplette Funkbetrieb digital durchgeführt werden.

Aus dem Bericht von Stadtbrandinspektor Gerd Beller ging auch hervor, dass im vergangenen Jahr ein Kleinbus für den Personaltransport bei der Jugendarbeit und ein gebrauchter Stapler aus Vereinsmitteln beschafft wurden.

Für die Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung der Michelstädter Wehr wurde ein Image-Film erstellt, der beim Maifest erstmals gezeigt wurde.

Für den Spielmannszug, der mit Erbach kooperiert, berichtete Stefanie Theilig über Teilnahmen bei Festumzügen, der Mitwirkung beim Feuerwehrball und der Fahrzeug- und Geräteausstellung. Durch eine aktive Mitgliederwerbung soll die Musikabteilung gestärkt werden. Ein Höhepunkt war das Neujahrskonzert in der vollbesetzten Evangelischen Stadtkirche. Es war Werbung für Feuerwehrmusik auf hohem Niveau.

Über die Arbeit der Jugendfeuerwehr informierte Jugendfeuerwehrwart Stefan Beller. Vielseitig und umfangreich waren die Aktivitäten. Der gute Mitgliederstand ist auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und Nachwuchsarbeit in der Minifeuerwehr zurückzuführen. Nathalie Brunner, Jan Bechtold, Shirin Fink und dazu noch Christopher Schlörit und Max Leon Orth konnten aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übergeben werden. 51 Ausbildungs- und Freizeitveranstaltungen dazu noch Fahrten und Zeltlager rundeten das Programm ab. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung kam auch die allgemeine Jugendarbeit nicht zu kurz. Die Informationsfahrt führte in den Herbstferien zum Römerkastell Saalburg und zur Feuerwache nach Hanau.

Für den erkrankten Minifeuerwehrwart Andreas Brunner berichtete Nathalie Brunner den Mitgliedern von einer positiven Bilanz der jüngsten Nachwuchsgruppe. Seit acht Jahren besteht die Minifeuerwehr, die in dieser Zeit schon viele Nachwuchsbrandschützer zur Jugendfeuerwehr brachte. Verstärkt wurde die Ausbildung im Bereich der Brandschutzerziehung aber auch Basteln und Malen standen auf dem Programm. Ein Höhepunkt war die 6. Minifeuerwehr-Olympiade mit 120 Kindern aus dem Odenwaldkreis und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg an der Stadtschule.

Rechner Markus Röth berichtete über solide Finanzen und die Bereitstellung der durch Festveranstaltungen und dem Feuerwehrball erwirtschafteten Mittel für Brandschutzzwecke.

Bürgermeister Stephan Kelbert versicherte, dass die Stadt die entsprechenden Mittel für die notwendige Erweiterung des Feuerwehrstützpunktes und die Fahrzeugersatzbeschaffungen im Haushaltsplan bereitgestellt hat. Der Bürgermeister lobte die Michelstädter Wehr als bestens ausgebildete und modern ausgestattete Einrichtung im örtlichen Brand- und Gefahrenschutzsystem.

Stadtverordnetenvorsteher Dieter Müller lobte die Nachwuchsarbeit in der Minifeuerwehr und Jugendfeuerwehr sowie die Vielfalt der Tätigkeit und Aufgaben der Michelstädter Wehr.

Durch den Kreisbrandinspektor Horst Friedrich ist die überörtliche Tätigkeit der Feuerwehr durch den Gefahrgutzug und die Messkomponente herausgestellt worden. Überaus effektiv ist die Technische Einsatzleitung - Mitte, die ebenfalls überörtlich tätig wird und bei Übungen und Einsätzen sich bewährt hat. Zum dem Hilfskontingent der Odenwälder Brandschützer beim Weschnitz-Hochwasser im Juni an der Bergstraße gehörten auch Mitglieder der Michelstädter Wehr.

Zum Abschluss wurde noch Jürgen Geppert durch den Stadtbrandinspektor zum Hauptlöschmeister befördert.

 

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